16.04.2018 / Inland / Seite 5

Schwarzer Freitag für Bosse

Zahlreiche Teilnehmer protestierten im Rahmen der Aktion Arbeitsunrecht gegen prekäre Bedingungen beim Lieferdienst Deliveroo

Jessica Reisner

Am Freitag protestierten zahlreiche Teilnehmer im Rahmen der Aktion Arbeitsunrecht gegen Scheinselbständigkeit und Union Busting beim Lieferdienst Deliveroo. In Deutschland beteiligten sich zwischen 200 und 300 Personen in zehn Städten an Kundgebungen im Rahmen der Kampagne. Sie verteilten Flugblätter an Deliveroo-Kunden und in Vertragsrestaurants. In Amsterdam machten Aktivisten mit drastischen Bildern auf das Unfallrisiko der Fahrer aufmerksam. Solidaritätserklärungen von Betriebsräten und Unterstützergruppen, darunter Kuriere aus Glasgow und Cardiff, flankierten den Aktionstag.

In Berlin und Köln gab es Fahrraddemonstrationen mit dem Ziel, Restaurants anzusteuern, die bei den Fahrern besonders unbeliebt sind. In Köln imitierte ein Demonstrant den Deliveroo-Deutschland-Chef und Diplomatensohn Felix Chrobog. Er wurde von drei Deliveroo-Sklaven in einer Rikscha durch die Stadt kutschiert.

In der vergangenen Woche konnte die Aktion Arbeitsunrecht dank spon...

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