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13.04.2018 / Ausland / Seite 7

In letzter Minute

Russland versucht, durch Geheimdiplomatie Klarheit über die US-Pläne in Syrien zu erlangen – um nicht zurückschlagen zu müssen

Reinhard Lauterbach

Die russische Führung bereitet sich in Syrien offenbar auf alle Optionen vor. Angesichts der im Raum stehenden Drohung mit US-amerikanischen Raketenangriffen hat ein Großteil der im syrischen Hafen Tartus stationierten russischen Flottille die Basis offenbar vorsorglich verlassen. Das geht aus Satellitenbildern hervor, die in russischen Medien veröffentlicht wurden. Offiziell hieß es, Anlass seien geplante Schießübungen im östlichen Mittelmeer. Die internationale Schifffahrt wurde aufgefordert, ein bestimmtes Seegebiet in den nächsten Tagen zu meiden. Das Auslaufen der Schiffe ist ein Signal, dass Russland bemüht ist, gewollte oder unbeabsichtigte Schäden an eigenen Einheiten zu vermeiden, auf die Moskau dann mit härteren Gegenmaßnahmen antworten müsste.

Gleichzeitig berichtete die Moskauer Zeitung Kommersant unter Berufung auf Quellen im Generalstab, dass russische Militärs auf verschiedenen Wegen versuchten, von der NATO die Zielkoordinaten der geplante...

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