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12.04.2018 / Feuilleton / Seite 10

Über Leichen fahren

Thomas Wagner

Die Arbeit von Menschen mit Maschinen war von Anfang an von Unfällen begleitet. Das erste bekannte »Roboteropfer« sei 1979 in den USA verzeichnet worden, schreibt der Physiker Max Tegmark in seinem Buch »Leben 3.0. Mensch sein im Zeitalter künstlicher Intelligenz« (2017). Damals sei dem Fordarbeiter Robert Williams der Schädel von einer Maschine zerquetscht worden, die zunächst ausgesetzt und dann urplötzlich geräuschlos wieder zu arbeiten angefangen habe. Zwei Jahre später erlitt Kenji Urada, ein Wartungsingenieur in einer Kawasaki-Fabrik im japanischen Akashi, ein ähnliches Schicksal. Er wurde vom hydraulischen Arm eines Roboters zerquetscht, den er versehentlich eingeschaltet hatte. 2015 erwischte es dann einen Arbeiter im VW-Werk Baunatal. Der 22jährige wollte eine Maschine so einstellen, dass sie Autoteile ergreift. »Irgend etwas ging schief, was den Roboter veranlasste, sich ihn zu schnappen und an einer Metallwand zu zerschmettern«, so Tegmark.

Wäh...

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