12.04.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Protest gegen Miethaie

Wohnungsnot und Verdrängung bringen Berlinerinnen und Berliner auf die Straße. Nach zehn Aktionstagen folgt Großdemonstration am Samstag

Jan Greve

An schrägen Ideen mangelt es nicht: Häuserballett, Miethaigrillfest und Stuhlkreise auf viel befahrenen Kreuzungen sind nur einige der Protestformen, mit denen in Berlin auf steigende Mieten aufmerksam gemacht wird. Sie sind Teil der seit letzter Woche laufenden Aktionstage, die am Samstag nachmittag mit einer Großdemonstration ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Seit Wochen mobilisiert ein großes Bündnis aus unterschiedlichen Gruppen und Initiativen, um der Verdrängung in der Hauptstadt den Kampf anzusagen.

Zu dem »Bündnis der vielen«, das sich unter dem Schlagwort »Mietenwahnsinn« formiert hat, zählen mittlerweile über 200 Gruppen. Nachbarschaftskollektive und Mieterinitiativen gehören ebenso dazu wie soziale Einrichtungen, stadtpolitische Vereine und Gewerkschaften. Rund 60 unterschiedliche Protestaktionen initiieren sie dieser Tage. So ruft beispielsweise der »Mieterprotest Kosmosviertel« für kommenden Freitag auf: »Wir laden Anwohner und Unterstüt...

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