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11.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Uber verliert Terrain

Taxischreck? Der weltweit aktive US-Dienstleister zieht sich aus Südostasien zurück. Großinvestor Softbank setzt auf Marktbereinigung

Thomas Berger

Der US-Privattaxidienst Uber zieht sich aus dem südostasiatischen Markt zurück. So sieht das Ergebnis einer Entscheidung aus, die das Unternehmen bereits am vergangenen Montag mitgeteilt hatte – allerdings ein wenig anders formuliert. Demnach geht das Geschäft in den umkämpften Ländern voll auf Grab Taxi Holdings Pte Ltd. über. Uber steigt gleichzeitig mit einem Anteil von 27,5 Prozent dort ein. Die Einigung mit dem Konkurrenten aus dem Stadtstaat Singapur dient Uber letztlich eher zur Gesichtswahrung.

Grab-Präsident Ming Maa spricht von einer »unabhängigen Entscheidung beider Firmen«. Klar ist dennoch: Für Uber lief es zuletzt in Südasien nicht gut. Es ist der dritte globale Teilmarkt, den die US-Amerikaner de facto aufgeben. Bereits Mitte 2016 hatte der Konzern sein chinesisches Geschäft an das Konkurrenzunternehmen Didi Chuxing verkauft. Zwei Milliarden US-Dollar wurden so verbrannt. In Südostasien hatte Uber rund 700 Millionen investiert. Doch auch do...

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