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11.04.2018 / Inland / Seite 2

Neonazi in Panik

NSU-Prozess: Anwälte von André Eminger verzögern Plädoyers

Claudia Wangerin, München

André Eminger geht das Nationalistengesäß offenbar auf Grundeis. Im Verteidigerteam des Mitangeklagten ist nach Beginn der Plädoyerphase im NSU-Prozess hektische Betriebsamkeit ausgebrochen – nach viereinhalb Jahren weitgehender Passivität. Am Dienstag lehnte das Oberlandesgericht München die Beiordnung eines dritten Pflichtverteidigers für den mutmaßlichen »Terrorhelfer« ab.

Einer von Emingers ursprünglichen Anwälten, Michael Kaiser, sitzt mittlerweile im Rollstuhl, kann seine Aufgabe aber nach Auffassung des Gerichts bis zum absehbaren Ende der Hauptverhandlung wahrnehmen, während sich der erst kürzlich zur Verstärkung geholte Rechtsanwalt Daniel Sprafke notdürftig einarbeiten muss. Für Sprafkes Aktenstudium beantragte...

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