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11.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ein Schlag ins Kontor

US-Sanktionen lassen Moskauer Börse und den Rubel abstürzen. Gegenmaßnahmen angekündigt

Reinhard Lauterbach

Die USA haben mit ihren am Freitag verkündeten neuen Sanktionen die Moskauer Börse auf Talfahrt geschickt. Der Leitindex RTS brach allein am Montag um 11,4 Prozent ein. Dabei erscheint dieser Wert noch gering, weil der Index in US-Dollar berechnet wird und der »Greenback« gleichzeitig gegenüber der russischen Währung anstieg. Der Kurs des Rubel sank seit Wochenbeginn um etwa zehn Prozent. Wertverluste verzeichneten auch die Notierungen russischer Unternehmen an westlichen Börsen.

Washington hatte vergangene Woche neue Kontensperren und Geschäftsverbote für 25 Personen und 15 Unternehmen aus Russland verkündet. Unter den Betroffenen sind wieder Politiker und Spitzenbeamte sowie bekannte Oligarchen wie Oleg Deripaska oder Wiktor Wekselberg. Es traf auch Leute aus dem engeren Umfeld von Wladimir Putin wie seinen zeitweiligen Schwiegersohn Kirill Schamalow, der im Ölgeschäft tätig ist und als »Junior-Oligarch« das vergleichsweise bescheidene Vermögen von 1,2 ...

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