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05.04.2018 / Sport / Seite 16

Viel Rauch

Österreichs Rechtsregierung will Pyroshows verbieten

Oliver Rast

»Raucherbereich Block West« – hinter dieser Banneraufschrift entzündete die aktive Fanszene von Rapid Wien im Heimspiel gegen Wolfsberg am 17. März auf der Hintertortribüne ein großflächiges bengalisches Feuer. Anlass der Darbietung: Die rechte Regierung von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vize Heinz-Christian Strache (FPÖ) plant ein generelles Verbot von Pyrotechnik in österreichischen Fußballstadien. Damit zielt die schwarz-blaue Koalition ins Nervenzentrum der Ultraszene, die mit aufwendigen Choreographien und buntem Rauch aus Bengaltöpfen für das stimmungsvolle Begleitprogramm am Rasen zuständig ist.

Der Konflikt um das Abbrennen von Pyrotechnik schwelt seit mehr als zwei Jahrzehnten. Das 2010 im Nationalrat des Landes beschlossene Pyrotechnikgesetz verbietet den Einsatz bei Sportgroßveranstaltungen. Bei Rapid und Austria Wien, Sturm Graz und Austria Salzburg gibt es allerdings Ausnahmebewilligungen. Der vor einem Jahr mühsam ausgehandelte Kompromiss...

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