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05.04.2018 / Ausland / Seite 7

Stockender Abzug

Islamistische Kampfverbände sollen Ostghuta verlassen. Doch innerhalb der Dschihadisten besteht darüber Uneinigkeit

Karin Leukefeld, Damaskus

Stoßstange an Stoßstange, teilweise in Zweierreihen und kilometerlang stehen die Busse vor Al-Wafidin und warten auf ihre Passagiere. 300 Busse seien in der Kolonne, sagt ein Fahrer, der seit zwei Tagen mit seinen Kollegen darauf wartet, Kämpfer der »Armee des Islam« und deren Angehörige aufzunehmen und nach Dscharabulus an der Grenze zur Türkei zu bringen. Ob er nicht Angst habe? Er habe schon Kämpfer des »Islamischen Staates« abtransportiert, sagt er: »Wir sind uns das selbst und unserem Land schuldig. Damit wir wieder leben können.«

In monatelangen Verhandlungen hat das russische »Zentrum für Versöhnung« mit Hilfe örtlicher Komitees und dem Ministerium für nationale Versöhnung ein Abkommen zwischen der syrischen Regierung und verschiedenen Kampfgruppen über deren Abzug aus den Orten in der Region Ostghuta vereinbart. Die islamistischen Kämpfer unter anderem von der Al-Rahman-Legion, des »Komitee zur Befreiung der Levante« und Ahrar Al-Scham sind auf We...

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