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04.04.2018 / Kapital & Arbeit / Seite 2

»Man kann sagen, die Fronten sind verhärtet«

Erneut streiken Amazon-Beschäftigte in Hessen und Sachsen. Verdi kritisiert fehlende Tarifbindung. Gespräch mit Mechthild Middeke

Jan Greve

Der Arbeitskampf am Amazon-Standort Bad Hersfeld dauert nun schon fünf Jahre, mehrere Streiks sind bereits geführt worden. Nun hat Verdi am Dienstag erneut zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, neben dem Standort in Hessen auch in Leipzig. Gibt es dafür einen aktuellen Anlass?

Ostern ist ein Zeitraum, in dem erhöhtes Volumen da ist und in dem Streiks damit auch Sinn machen. Wir können dafür sorgen, dass die Päckchen nicht so ausgeliefert werden können, wie es eigentlich gedacht und geplant war.

Um was geht es bei dem Streik?

Grundsätzlich geht es nach wie vor darum, dass wir einen Tarifvertrag fordern. Das tun wir jetzt schon seit fünf Jahren. Am 9. Ap ril 2013 hatten wir unseren ersten Streiktag. Wir haben damals den Arbeitskampf begonnen, weil sich die Beschäftigten von der allgemeinen Lohnentwicklung abgehängt fühlten. Amazon hatte damals eine Zeitlang keine Lohnerhöhungen gezahlt. Immerhin, das machen sie inzwischen wieder. Aber nach wie vor geht das, w...

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