29.03.2018 / Ausland / Seite 0

Stunde der Einheit

Zum Abschluss der Lula-Karawane durch Brasiliens Süden finden linke Parteien und Bewegungen enger zueinander

Peter Steiniger

Mit einer parteiübergreifenden Großkundgebung im Zentrum von Curitiba, der Hauptstadt des Bundesstaates Paraná, fand die Tour des früheren Staatschefs Luiz Inácio Lula da Silva durch den Süden Brasiliens am Mittwoch abend (Ortszeit) ihren Abschluss. 3.000 Kilometer hat seine jüngste »Karawane« unter dem Motto »Lula für Brasilien« seit dem 19. März zurückgelegt, in zwanzig Städten fanden Veranstaltungen mit dem Politiker der Arbeiterpartei (PT) statt. Etwa 20.000 Teilnehmer füllten dichtgedrängt die Praça Santos Andrade (die Polizei rechnete ihre Zahl anschließend auf nur 3.000 herunter). Sie wurden Zeugen eines großen Moments im Kampf der linken und demokratischen Kräfte für Lulas Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen im Herbst, gegen diktatorische Tendenzen und faschistische Umtriebe.

Die Anhänger des ultrarechten Kongressabgeordneten Jair Bolsonaro blieben während dessen klar in der Unterzahl und provozierten am Rande der Veranstaltung. Bolsonaro...

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