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31.03.2018 / Ausland / Seite 7

Hoffnung auf Neuanfang

Zu Tausenden verlassen Zivilisten die Ostghuta, wo sie von Islamisten als Geiseln festgehalten wurden. Nun werden sie medizinisch versorgt

Karin Leukefeld, Al-Wafidin

Die Evakuierung von Zivilisten aus der Ostghuta geht weiter. Tausende Kämpfer verschiedener bewaffneter Gruppen sind mit Angehörigen in Idlib eingetroffen. Nur die »Islamische Armee« in Duma, dem einstigen Verwaltungszentrum der Region, zeigt sich weiterhin kompromisslos.

Vier Busse warten am Mittwoch am Ortsrand von Al-Wafidin. In den Bussen sitzen und stehen dicht gedrängt Hunderte Bewohner der östlichen Vororte von Damaskus, die in eines von fünf Auffangzentren der syrischen Regierung gebracht werden sollen. Am Morgen erst waren diese Menschen durch den humanitären Korridor gekommen, der – im Rahmen des vom UN-Sicherheitsrat angeordneten Waffenstillstands – Ende Februar bei Al-Wafidin eingerichtet worden war.

Tagelang waren Zivilisten von den Kampfgruppen zunächst daran gehindert worden, die Ostghuta zu verlassen. Seit aber Anfang März mit Hilfe des russischen »Zentrums für die Versöhnung« Vereinbarungen über ihren Abzug getroffen wurden, strömen ...

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