29.03.2018 / Ausland / Seite 7

Ein Freund Tel Avivs

Der deutsche Außenminister Heiko Maas steht fest an der Seite der rechten israelischen Regierung

Gerrit Hoekman

Bei den deutsch-israelischen Beziehungen kommt es auf Symbole an. Heiko Maas ist allein schon deshalb in Israel positiv aufgefallen, weil er nach seiner Ankunft am vergangenen Sonntag direkt vom Flughafen in die Schoah-Gedenkstätte Jad Waschem fuhr. »Ich bin wegen Auschwitz in die Politik gegangen«, hatte Maas bereits bei seiner Amtseinführung in Berlin erwähnt. Da wurde schon einigen in Israel warm ums Herz.

So herzlich ist selten ein deutscher Außenminister bei seinem Antrittsbesuch in Israel begrüßt worden: »Willkommen, Freund!« rief Premierminister Benjamin Netanjahu, als er Maas traf. Man kennt sich. Maas war bereits als Justizminister viermal in Tel Aviv. Beim letzten Besuch soll er sogar gemeinsam mit seiner Amtskollegin Ajelet Schaked im Hubschrauber über das besetzte Westjordanland geflogen sein.

Vorbei die Zeit, in der sein Vorgänger Sigmar Gabriel, der im Umgang mit der israelischen Regierung oft grantig war, Tel Aviv mit der einen oder anderen...

Artikel-Länge: 4028 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe