29.03.2018 / Ausland / Seite 7

Die Ghaddafi-Falle

Der neue Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten will Pjöngjang zur Zerstörung seines Atomprogramms »nach libyschem Vorbild« zwingen

Knut Mellenthin

Die außergewöhnlichen diplomatischen Aktivitäten auf der koreanischen Halbinsel nehmen Gestalt an. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch berichtete, war der Partei- und Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) Kim Jong Un seit Sonnabend zu einem viertägigen »inoffiziellen Besuch« in China. Es war die erste Auslandsreise des 34jährigen Politikers, seit er im Dezember 2011 die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Kim Jong Il angetreten hatte. Im Zentrum standen seine Gespräche mit dem Generalsekretär der KP Chinas und Präsidenten der Volksrepublik, Xi Jinping.

Kim bestätigte bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal, dass die DVRK zu einem »Dialog« mit den USA und zu einem Gipfeltreffen zwischen den Führern beider Staaten bereit ist. Bisher war das nur durch Aussagen südkoreanischer Politiker und Sicherheitsfunktionäre bekannt. US-Präsident Donald Trump hatte seine Bereitschaft zu einer direkten Begegnung mit Kim am 8. März w...

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