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29.03.2018 / Ausland / Seite 6

US-Subversion in Lateinamerika

Der neue US-Haushalt sieht wieder viel Geld zur Destabilisierung Kubas und Venezuelas vor

Volker Hermsdorf

Der am Freitag voriger Woche vom Kongress beschlossene US-Haushalt für 2018/2019 sieht zweistellige Millionenbeträge für subversive Aktionen gegen die Regierungen von Kuba und Venezuela vor. Wie das staatliche US-Propagandaportal Martí Noticias einen Tag später meldete, gab Präsident Donald Trump bereits kurz darauf 20 Millionen US-Dollar (16,2 Millionen Euro) für Maßnahmen zur »Förderung der Demokratie in Kuba« und 15 Millionen Dollar (12 Millionen Euro) für ähnliche Aktivitäten in Venezuela frei. Mit dem Geld sollen unter anderem neue Oppositionsgruppen aufgebaut und bestehende »Dissidentenorganisationen« finanziert werden.

Bereits am 16. März berichtete der guatemaltekische Journalist und frühere Aufklärer des kubanischen Geheimdienstes Percy Francisco Alvarado Godoy auf seinem Blog »Descubriendo Verdades«, dass US-Senator Marco Rubio sich mit mehreren Vertretern von terroristischen Organisationen in Florida getroffen. Rubio hat kubanische Wurzeln und ...

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