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24.03.2018 / Ausland / Seite 7

Regierung vor Gericht

Spaniens Justiz setzt Feldzug gegen katalanische Unabhängigkeitsbewegung fort. Wahl eines neuen Ministerpräsidenten gescheitert

Mela Theurer, Barcelona

Spaniens Justiz klagt 13 führende Vertreter der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung wegen »Rebellion« an. Das teilte der Untersuchungsrichter am Obersten Gerichtshof, Pablo Llarena, am Freitag in Madrid mit. Zu den Beschuldigten, denen bis zu 30 Jahre Haft drohen, gehören der von Madrid im vergangenen Oktober abgesetzte Regierungschef Carles Puigdemont, sein inhaftierter Stellvertreter Oriol Junqueras, die frühere Parlamentspräsidentin Carme Forcadell, Jordi Sànchez von der Bürgerinitiative Katalanische Nationalversammlung und Jordi Cuixart von der Kulturvereinigung Òmnium Cultural. Weitere zwölf Politiker werden im Zusammenhang mit der Volksabstimmung vom 1. Oktober der Veruntreuung öffentlicher Mittel oder Nichtbefolgung gerichtlicher Anordnungen beschuldigt.

Auf der Liste der wegen Rebellion angeklagten erscheint auch die Generalsekretärin der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), Marta Rovira. Sie war für Freitag vom Gericht vorgeladen worde...

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