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24.03.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

High Noon am 1. Mai

US-Präsident verschiebt Entscheidung über Strafzölle für EU-Produkte und nimmt zunächst China ins Visier. Beijing kündigt Gegenmaßnahmen an

Jörg Kronauer

Der Frühjahrsgipfel der EU ist traditionell schwerpunktmäßig den Wirtschaftsthemen gewidmet. Das galt diesmal ganz besonders: Mit dem aktuellen Konflikt um die drohenden US-Strafzölle und dem britischen Austritt aus der EU standen zwei Themen prominent auf dem Programm des am Freitag zu Ende gegangenen Brüsseler Treffens, die immense Auswirkungen auf die EU-Ökonomie haben können. Auch der Vorstoß des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Reform der Euro-Zone war Gegenstand der Gespräche.

Zunächst wurde die Brüsseler Tagesordnung durch die Ankündigung des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer durcheinandergewirbelt, Washington werde der EU eine befristete Ausnahmeregelung bei den Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte gewähren, die generell am gestrigen Freitag in Kraft traten. Sie sollten auf Einfuhren aus der Union vorläufig nicht erhoben werden. Trump höchstselbst ließ sich mit der Bestätigung dieser Ankündigung allerdings bis spät in di...

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