23.03.2018 / Feminismus / Seite 15

Hilferuf aus Wien

Das feministische Magazin an.schläge feiert seinen 35. Geburtstag – und sucht Ersatz für staatliche Zuwendungen

Jana Frielinghaus

Die an.schläge feiern sich selbst für 35 Jahre unabhängigen, linksfeministischen Journalismus, der bereits mit etlichen Medienpreisen belohnt worden ist. Immer wieder hat die in Wien ansässige Redaktion es vermocht, Schwerpunkte und Themen zu setzen – gerade was die Debatte um Sexismus und Gewalt gegen Frauen betrifft. Das Interesse an dem achtmal pro Jahr erscheinenden Magazin ist nicht nur in Österreich groß, sondern im gesamten deutschsprachigen Raum – nicht zuletzt, weil die Themenschwerpunkte und ihre Bearbeitung nicht nur Zustimmung bringen, sondern für rege Debatten sorgen, wie nach der vorletzten Ausgabe 2017. Dort wurde zum Beispiel gefragt, ob »der Feminismus ein Antisemitismusproblem« habe. Unter anderem wurde der prominenten jüdischen US-Philosophin Judith Butler ihre deutliche Kritik am Staat Israel vorgeworfen und die Beteiligung von Feministinnen an Boykottkampagnen gegen das Land unter Antisemitismusverdacht gestellt.

Ausgerechnet im Jubil...

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