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23.03.2018 / Inland / Seite 4

Loblied auf Ludwig Erhard

Minister Altmaier wähnt sich in Ära der »sozialen Marktwirtschaft«

Kristian Stemmler

Ludwig Erhard kam am Donnerstag im Bundestag zu neuen Ehren. Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und drei Ministern am Vortag konnten sechs weitere Ressortchefs in Regierungserklärungen ihre zentralen Vorhaben skizzieren. Auffällig oft nahmen die Redner Bezug auf den ersten BRD-Wirtschaftsminister der Nachkriegszeit und die »soziale Marktwirtschaft«, als deren Architekt der spätere Kanzler Erhard gilt. Der aktuelle Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nannte seinen 1977 verstorbenen Parteifreund gar »unvergleichbar«.

So weit wollten die Kabinettskollegen von der SPD nicht gehen. Ihre Versuche, den Koalitionsvertrag mit der Union als Meilenstein auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit anzupreisen, wiesen aber in dieselbe Richtung. Während Altmaier seine Erklärung noch mit Verve vortrug, wirkten seine Kollegen Olaf Scholz (SPD, Finanzen) und Hubertus Heil (SPD, Arbeit und Soziales) seltsam farblos.

So warf Heil mit Phrasen um sich. Man dürfe trotz der wi...

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