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23.03.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Erfolgreich ausgesessen

Westdeutschland blieben Reparationsleistungen jahrzehntelang erspart

Reinhard Lauterbach

Dass die BRD als Staat nach 1949 mehr Glück als Verstand hatte, ist kein Geheimnis. Sie wurde als Frontstaat im beginnenden Kalten Krieg gebraucht. Und die westlichen Alliierten wussten noch, wie die hohen Reparationsforderungen des Versailler Vertrags nach dem Ersten Weltkrieg die Weimarer Republik wirtschaftlich und politisch destabilisiert hatten. Eine Wiederholung wollte niemand riskieren. Aus diesem Grund wurden auf der Londoner Schuldenkonferenz von 1952 alle Entschädigungsforderungen an Deutschland auf die Zeit nach dem Abschluss eines Friedensvertrags verschoben. Konkret hieß das: bis zum Sanktnimmerleinstag, denn unter den Bedingungen des Systemgegensatzes war nicht absehbar, wann ein solcher Vertrag je zustande kommen könnte.

Ganz kam die BRD um Entschädigungen nicht herum. Bis 2015 wurden insgesamt etwa 70 Milliarden Euro gezahlt. Aber sie flossen teilweise auch wieder zurück. 1952 etwa vereinbarte die BRD »Wiedergutmachungszahlungen« an Israel...

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