20.03.2018 / Sport / Seite 16

Eine neue Generation

Es gibt noch Überraschungen: Rückblick auf die Tennisturniere von Indian Wells

Peer Schmitt

Oft genug in den vergangenen Jahren war das Tennis beim Turnier in Indian Wells eine traurige Angelegenheit. Die kalifornischen Wüstenwinde und der quälend langsame Hartplatz lassen ansehnliche Ballwechsel nur allzu selten zu. In diesem Jahr konnten verletzungsbedingt auch noch weder Rafael Nadal, noch Andy Murray, Stan Wawrinka oder Nick Kyrgios an dem Turnier im zweitgrößten reinen Tennisstadion der Welt teilnehmen. Und das ist nur die Spitze des Eisberges. Selbst Titelverteidiger Roger Federer, seit seinem Turniersieg in Rotterdam im Februar wieder Weltranglistenerster, der dienstälteste der Tennisgeschichte, wirkte im Turnierverlauf müde und grantig. So sah er während seines Halbfinals gegen Borna Coric lange Zeit wie der sichere Verlierer aus. Mit 5:7, 6:4, 6:4 erkämpfte er sich doch noch den Einzug ins Finale gegen seinen alten Rivalen Juan Martín del Potro.

Vor dem Endspiel am Sonntag war Federer mit einer 17:0-Bilanz in diesem Jahr ungeschlagen: d...

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