20.03.2018 / Inland / Seite 5

Ludwigsburg lässt Kinder verfolgen

Stadt in Baden-Württemberg hält trotz starker Kritik an »Schutzranzen«-Projekt fest

Ralf Wurzbacher

Ludwigsburg in Baden-Württemberg will das Tracken von Schulkindern wie beabsichtigt in einem Pilotversuch testen. Trotz starker Kritik an der von der Firma Coodriver entwickelten Technologie werde die Stadt an dem Projekt »Schutzranzen« festhalten, berichtete Ende der Vorwoche die lokale Presse. »Es werden mit dieser App keine Daten gespeichert, weitergegeben, verkauft oder was auch immer«, verteidigte Heinz Handtrack, Referent für nachhaltige Stadtentwicklung, das Vorhaben im Stadtrat. Dagegen hatte Ende Januar das niedersächsische Wolfsburg entsprechende Pläne auf Eis gelegt und weiteren »Klärungs- und Kommunikationsbedarf« angemeldet.

Für Ludwigsburgs Ersten Bürgermeister Konrad Seigfried (parteilos) ist die Technik ein Beitrag im Bemühen um mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Mit in Schultaschen integrierten GPS-Sendern sollen die Bewegungen und der Aufenthaltsort von ABC-Schützen aufgezeichnet und an Autofahrer in der näheren Umgebung übermittelt werd...

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