19.03.2018 / Ansichten / Seite 8

Verfolgende Unschuld

Die NATO und Russland

Jörg Kronauer

Das hat gedauert: Zwei Wochen nach dem Doppelmordversuch in Salisbury hat die britische Regierung es der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) endlich gestattet, eine Probe der Chemikalie zu analysieren, mit der Sergej und Julia Skripal am 4. März vergiftet wurden. Hätte ein nicht der NATO angehörender Staat – sagen wir etwa: Russland oder China – sich soviel Zeit gelassen, um internationale Stellen einzuschalten, so würden Medien wie Springers Welt mindestens von einem Verschleierungsversuch, ach was: von einer Fälschung des Beweismaterials schreiben. Aber sei’s drum: Die OPCW wird sich nun mit der Frage befassen, ob das Gift, das die beiden Skripals an den Rand des Todes gebracht hat, wirklich Nowi­tschok war oder ob die Zweifel, die einige Fachleute geäußert haben, berechtigt waren. Den Attentäter freilich kennt man dann immer noch nicht.

Apropos Springers Welt: Das Freestyle-Kampfblatt hat am Wochenende NATO-Generalsekre...

Artikel-Länge: 2949 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe