19.03.2018 / Inland / Seite 5

In der Saftpresse

Warenhauskette Globus scheitert erneut beim Versuch, unbequeme Betriebsrätin am Standort Kaiserslautern loszuwerden

Ludger van der Heyden

»Da ist die Welt noch in Ordnung«, wirbt die SB-Warenhaus- und Baumarktkette Globus für sich. Das soll für die Kunden gelten, aber nicht weniger für die eigenen Beschäftigten. Auf der Firmenwebseite liest sich das so: »Jeder einzelne Mitarbeiter sorgt für unseren Erfolg – und deshalb liegt uns jeder Mitarbeiter am Herzen.« Das ist Reklame, die Wirklichkeit sieht anders aus. Nach Informationen von junge Welt behandelt das Management seine Untergebenen wie Zitronen, die bis auf den letzten Tropfen ausgepresst gehören. Und wem der Saft ausgeht, muss gehen – »freiwillig« oder mit dem nötigen Nachdruck.

Aber es gibt Leute im Unternehmen, die wird der Konzern einfach nicht los. Zum Beispiel Petra Kusenberg. Sie ist Betriebsratsvorsitzende der Filiale in Kaiserslautern und arbeitet seit knapp 40 Jahren am Standort, der 2008 von Real in den Besitz von Globus übergegangen war. Ihr wurde binnen eines Jahres gleich zweimal fristlos gekündigt und beide Male aus so fa...

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