19.03.2018 / Inland / Seite 3

Hurra, es knallt!

Deutsche Waffenschmiede Rheinmetall bilanziert das Jahr 2017. Das Geschäft läuft bombig – auch dank der Bundesregierung

Peter Schaber

Es herrscht Feierstimmung in Düsseldorf. Am vergangenen Donnerstag stellte die Rheinmetall-Gruppe ihre Jahresbilanz vor. Die Waffenschmiede verzeichnet in allen Kernbereichen im Jahr 2017 einen Zuwachs: Der Konzernumsatz stieg um fünf Prozent auf 5,9 Milliarden Euro, das Ergebnis nach Steuern wuchs um 37 Millionen auf 252 Millionen Euro. Die Dividende soll um 17 Prozent auf 1,70 Euro pro Aktie angehoben werden.

Beide Sparten des Unternehmens, Rheinmetall Automotive und Rheinmetall Defence, schließen 2017 mit einem Plus ab, besondere Entwicklungschancen sieht Vorstandsvorsitzender Armin Papperger aber beim Verscherbeln von Waffen: »2018 werden wir den Auftragseingang auf ein ganz anderes Niveau heben können«, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Das von der NATO 2014 formulierte Ziel, die Rüstungsausgaben der Mitgliedsstaaten auf zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts anzuheben, kommt Rheinmetall entgegen: »Wir dürfen uns nicht nur auf Amerika verlassen ...

Artikel-Länge: 6074 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe