14.03.2018 / Ausland / Seite 7

Vormarsch auf Afrin

Türkische Truppen stehen vor der nordsyrischen Stadt. Proteste gegen die völkerrechtswidrige Aggression halten an

Kevin Hoffmann

Am frühen Dienstag morgen meldete die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi die vollständige Einkesselung der nordsyrischen Stadt Afrin. Seit dem vergangenen Freitag hatte sich die Situation in Afrin immer weiter zugespitzt. Nach den mehr als 50 Tage andauernden Kämpfen gelangten die türkische Armee und die mit ihr verbündeten islamistischen Milizen bis wenige Kilometer vor die Stadt.

Begleitet wurde das Vorrücken der Streitkräfte von massiven Bombardements der türkischen Luftwaffe. Dabei sollen nach Angaben der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) ganze Dörfer dem Erdboden gleichgemacht worden sein. Seit dem Wochenende bombardiert die türkische Armee mit Kampfflugzeugen und Artillerie nicht nur die Vororte, sondern auch das Stadtzentrum von Afrin.

Laut kurdischen Angaben sollen sich noch mehrere hunderttausend Zivilisten in der Stadt befinden. Darunter alleine Zehntausende Flüchtlinge aus anderen Teilen Syriens, die in das ehemal...

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