14.03.2018 / Inland / Seite 4

Widerstand gegen CETA und Co. bündeln

Bündnis will Thema »Freihandel« mit Konferenz und Aktionen im öffentlichen Bewusstsein halten

Gitta Düperthal

Man müsse sich nicht mit dem protektionistischen Kurs von US-Präsident Donald Trump identifizieren, könne die veränderte Machtkonstellation aber nutzen. Das äußerte Hans Möller von ATTAC Frankfurt am Main am Montag abend beim Treffen des dortigen »Bündnisses gegen TTIP, CETA und TISA«. Dass Trump sogenannte Freihandelsabkommen ablehnt und Zölle auf Stahl­importe einführt, könne für die Befürworter eines fairen Welthandel von Vorteil sein. Die »Steilvorlage« des Präsidenten könne die linke Bewegung geschickt nutzen, um wirtschaftliche Alternativen zu diskutieren, so Möller. Es gehe darum, sich gegen die Export­orientierung der deutschen Wirtschaft und deren Unterstützung durch die Politik zu wenden. Wie dies geschehen könne, sei bekannt, so der ATTAC-Aktivist: In der Bundesrepublik müss­ten endlich die Löhne steigen, um die Kaufkraft im Inland zu stärken. Auch Eva Walther von der Umweltorganisation Greenpeace betonte, es gelte, das »Exportmodell Deutschlan...

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