13.03.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Zeit ist das neue Geld

Schichtarbeit macht krank. Um die Effekte zu lindern, bräuchte es längere Erholungsphasen

Johannes Supe

Wer in Schicht schuftet, ist deutlich seltener zufrieden mit seiner Arbeitszeit als jene Kollegen, die zu regulären Zeiten tätig sind. Diese nicht ganz überraschende Erkenntnis hat die IG Metall bereits im vergangenen Jahr im Zuge einer Befragung von mehr als 600.000 Industriebeschäftigten zutage gefördert. Nur 35 Prozent der Kollegen, die Schichtarbeit leisten müssen, waren demnach mit ihren Arbeitszeiten zufrieden. Nun legt die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung nach. Im aktuellen Böckler-Impuls, dem Informationsdienst der Institution, heißt es: »Jeder fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet außerhalb der ›normalen‹ Zeiten von 7 bis 19 Uhr. 13 Prozent aller Arbeitnehmer müssen sich mit wechselnden Schichten arrangieren: Früh- und Spät-, oft auch Nachtschicht.«

Die Aussagen beziehen sich auf die Arbeit »Schichtarbeit gesund und sozialverträglich gestalten« von Anna Arlinghaus von der Gesellschaft für Arbeits-, Wirtschafts- und Organisationspsych...

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