13.03.2018 / Ausland / Seite 6

Elitenherrschaft gesichert

Parlamentswahlen in Kolumbien: Rechte Mehrheit bleibt bestehen. Linke FARC unter einem Prozent der Stimmen

Volker Hermsdorf

Wie in Kolumbien üblich hat sich an den Parlamentswahlen am Sonntag nur rund die Hälfte der 36 Millionen Stimmberechtigten beteiligt. Nach einem von Gewalt und rechtem Terror überschatteten Wahlkampf waren rund 18 Millionen Bürger aus Angst oder Desinteresse nicht zur Wahl gegangen. Auf Kandidaten regierungskritischer Parteien war zuvor mehrfach geschossen worden. Rechte Paramilitärs wollten mit ihren Übergriffen die Macht der alten Eliten sichern. Das ist ihnen am Sonntag weitgehend gelungen. In beiden Kammern des Kongress genannten Parlaments wird die Mehrheit der 166 Sitze des Repräsentantenhauses und der 102 Sitze im Senat künftig weiterhin von Politikern des rechten Lagers eingenommen.

Nach Auszählung von 96 Prozent der Stimmen bleibt das ultrarechte »Centro Democrático« (CD) des Ex-Präsidenten Álvaro Uribe mit 16,4 Prozent und 19 Sitzen die stärkste Partei im Senat und stellt mit rund 16 Prozent und 32 Sitzen die zweitgrößte Fraktion im Abgeordneten...

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