13.03.2018 / Inland / Seite 5

Permanenter Stress

Amazon setzt in Logistikzentren verstärkt auf Roboter. Mitarbeiter sollen kürzere Wege gehen. Bosse erhöhen den Arbeitstakt

Gudrun Giese

Hypermodern ist es und riesig – das neueste Logistikzentrum des Versandhändlers Amazon am Standort Winsen (Luhe), nicht weit von Hamburg gelegen. Auf 64.000 Quadratmetern sind hier 18 Kilometer Förderbänder untergebracht, über die Waren aus dem gigantischen Sortiment von rund fünf Millionen Artikeln zu den Arbeitsplätzen der mehr als 1.700 Beschäftigten transportiert werden. Das Novum in Winsen: Hier übernehmen 850 Roboter den größten Teil der Wege, um Bestelltes und Retourniertes zu den Mitarbeitern zu bringen.

»Die Arbeit für die Beschäftigten hat sich durch den Robotereinsatz enorm verändert«, sagt Matthias Hoffmann vom Verdi-Bezirk Hannover-Heide-Weser, der für die Kollegen im Logistikzentrum zuständig ist, das im vergangenen Oktober eröffnet wurde. »Während in den klassischen Lagern die Beschäftigten pro Sechsstundenschicht bis zu 15 Kilometer laufen, um die Artikel zu holen oder zu den Regalen zu befördern, stehen sie in Winsen fest an einem Platz, ...

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