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08.03.2018 / Sport / Seite 16

Halbzeit

Der Spitzensport bleibt Männersache. Doch langsam tut sich was in Sachen Gleichstellung

Peter Merg

Der Spitzensport bleibt eine Männerdomäne. Wer’s nicht glaubt, möge einen Blick auf die Teilnehmer der kürzlich zu Ende gegangenen Olympischen Winterspiele in Südkorea werfen. Obwohl Frauen etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, waren nur 42 Prozent der Athleten, die in Pyeongchang an den Start gingen, weiblich – ein Wert, der als Erfolg gilt.

Denn vor wenigen Jahrzehnten galt Frauensport sogar als schädlich: Bis in die 50er Jahre warnten Mediziner vor dessen angeblichen Nebenwirkungen. Man(n) befürchtete etwa Verlagerungen der Gebärmutter, geburtsbeeinträchtigende Verengungen des Beckens oder allgemein »Vermännlichung« der »weichen« weiblichen Körper. Frauen sollten Hausfrauen ...

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