08.03.2018 / Ausland / Seite 6

Tauziehen um Republik

In Katalonien fordert die antikapitalistische CUP den Bruch mit dem spanischen Staat

Mela Theurer, Barcelona

Der Prozess zur katalanischen Unabhängigkeit ist blockiert. Die Parteien, die für die Eigenständigkeit eintreten, schaffen es nicht, einen Ausweg aus der verfahrenen Situation zu finden. Dabei wäre es laut der linken antikapitalistischen Kandidatur für die Volkseinheit (CUP) ganz einfach: Es müsste nur das Mandat des Referendums vom 1. Oktober, das durch die von Madrid aufgezwungenen Wahlen vom 21. Dezember erneut bestätigt wurde, angenommen und mit dem Aufbau einer Republik begonnen werden. Deswegen will die CUP den neuen Kandidaten für die Präsidentschaft der Generalitat, Jordi Sànchez, nicht wählen. Stattdessen fordert sie einen Bruch mit dem spanischen Staat.

Der CUP-Abgeordnetete Carles Riera bekräftigte am Montag bei einer Pressekonferenz in Barcelona diese Position. Dabei gehe es nicht um Sànchez, sondern um das Programm der beiden Parteien Junts per Catalunya (JxCat) und der Republikanischen Linken Kataloniens (ERC), die ihn aufgestellt haben. Rie...

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