08.03.2018 / Ausland / Seite 6

Netanjahu punktet

Israels Regierungschef nutzt eine USA-Reise für Polemik gegen Iran und Ablenkung von Problemen

Knut Mellenthin

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu beendet am heutigen Donnerstag seine viertägige USA-Reise mit einem Abstecher nach New York zum Sitz der Vereinten Nationen. Er wird dort neben einem ungewöhnlich großen Politikeraufgebot aus Israel bei der Eröffnung einer Ausstellung auftreten, die anhand archäologischer Ausgrabungsfunde die »ununterbrochene Verbindung des jüdischen Volkes« mit der Stadt Jerusalem dokumentieren soll. Auch die Vertreterin der USA bei der UNO, Nimrata Haley, soll dort eine Ansprache halten. Sie ist in Israel noch beliebter als Vizepräsident Michael Pence, der bei seinem Besuch in der Knesset im Januar mit großem Beifall empfangen worden war.

Im Vergleich mit Haley und Pence, wirkt selbst der »israelfreundlichste Präsident aller Zeiten«, Donald Trump, blass. Netanjahu besuchte ihn am Montag im Weißen Haus. Er erhoffte sich vom ihm eine Zusage, zur Einweihung der neuen US-Botschaft in Jerusalem zu kommen. Sie soll am 70. Jah...

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