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08.03.2018 / Inland / Seite 5

Erdnussbutter und Orangensaft

Brüssel könnte mit Strafzöllen auf US-Produkte reagieren, wenn Washington Ankündigungen wahrmacht

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium Matthias Machnig (SPD) setzt im Handelsstreit mit den USA auf Verhandlungen. »Ein Handelskrieg sollte vermieden werden, den kann niemand gewinnen«, sagte Machnig am Mittwoch in Berlin. Es gehe darum, miteinander sachlich und vernünftig zu reden. »Ich hoffe, dass diese Chance besteht und es zur Einsicht in Amerika kommt.« Die Bundesregierung halte dazu engen Kontakt mit dem Weißen Haus. An einer Eskalation könne niemand ein Interesse haben. Den Rücktritt von Donald Trumps oberstem Wirtschaftsberater Gary Cohn bezeichnete Machnig als »kein gutes Zeichen«.

US-Präsident Trump hatte vergangene Woche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent für Stahlimporte und zehn Prozent für Aluminiumimporte ins Spiel gebracht. Die durchschnittlichen Einfuhrabgaben beim US-EU-Warenhandel liegen deutlich darunter. Die EU-Kommission zweifelt die Rechtmäßigkeit der a...

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