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08.03.2018 / Inland / Seite 4

Linksabweichler mobilisieren

Nach dem Ja zur neuen Groko: Enttäuschte Sozialdemokraten, Linke und politisch Aktive gründen soziale Plattform

Susan Bonath

Rentenklau, Niedriglohnsektor, Hartz-IV-Schikanen, Reichenförderung, Aufrüstung, Kriegseinsätze: Die SPD hat sich ihren Niedergang auf der politischen Bühne in den letzten beiden Jahrzehnten erarbeitet. In der fortgesetzten »großen Koalition« mit CDU und CSU wird es kaum anders laufen. Einige »Groko«-Gegner machen mobil. In einer »Progressiven Sozialen Plattform« wollen sie linke Sozialdemokraten, »Sympathisanten der sozialen Idee« sowie Menschen vereinen, »die sich nach einer starken, echten sozialdemokratischen Kraft sehnen und sich eine wirklich progressive soziale Regierung wünschen«. Es soll um bessere Arbeitsbedingungen, bezahlbare Wohnungen, Umweltschutz, Gleichberechtigung und friedliche Außenpolitik gehen. Am Mittwoch stellten die Akteure ihr Projekt in Berlin vor.

Einer von ihnen ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow. Der 46jährige Dortmunder gewinnt regelmäßig das Direktmandat in seinem Wahlkreis. Er stimmte, anders als der große Rest s...

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