07.03.2018 / Ausland / Seite 6

Rechter Sieg in El Salvador

Linke unterliegen bei Wahlen in mittelamerikanischen Land

Volker Hermsdorf

Mit den Wahlen in El Salvador ist Lateinamerika am Sonntag weiter nach rechts gerückt. Rund 5,2 Millionen stimmberechtigte Bürger des zentralamerikanischen Landes – eine halbe Million mehr als vor drei Jahren – waren aufgerufen, 84 Abgeordnete des Parlaments und die Bürgermeister in 262 Städten zu wählen. Die Partei des linken Präsidenten Salvador Sánchez Cerén, die frühere Guerilla »Nationale Befreiungsfront Farabundo Martí« (FMLN), erlitt ihre schwerste Niederlage seit Ende des Bürgerkrieges im Jahr 1992.

Als Gewinner gilt die von dem ehemaligen CIA-Agenten und Kommandanten der berüchtigten Todesschwadronen Roberto D’Aubuisson Arrieta 1981 gegründete ultrarechte »Nationalistische Republikanische Allianz« (ARENA). Deren Führer rechneten am Dienstag damit, die Zahl ihrer Parlamentsabgeordneten um zwei auf 37 erhöhen und künftig 144 statt bisher 132 Bürgermeister stellen zu können. Das wichtige Bürgermeisteramt in der 1,8 Millionen Einwohner zählenden Haup...

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