03.03.2018 / Feuilleton / Seite 11

Hoffnung und Halt

Achim Bergmann von Trikont ist tot

Christof Meueler

Achim Bergmann, Urgestein der Spontilinken und Gründer der Plattenfirma Trikont starb am Donnerstag im Alter von 74 Jahren. Ein großer starker Typ, der herzlich und sanft sein konnte. Wenn er jemanden gut fand, dann rief er: »Ein super Typ!«, dabei war er selber einer.

Er kam aus Menden im Sauerland und war Mitte der 60er Jahre in München hängengeblieben, als er auf dem Weg in die Schweiz war, um sich den Rheinfall anzusehen. Auch wenn es damals hieß, nirgends seien die Studenten so anarchistisch wie in München, ging es weniger um Politik als um Musik und Kino. Und das große Reden darüber. Die Intensität, mit der das betrieben wurde, schätzte Achim auf 100:1, verglichen mit der von heute.

1969 kam er zum Trikont-Verlag, den Gisela Erler und Herbert Röttgen 1967 gegründet hatten. 1972 erschien die erste Schallplatte: »Wir befreien uns ...

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