03.03.2018 / Inland / Seite 8

»Solche Angriffe sind nichts Ungewöhnliches«

Nach Hackerattacke auf deutsches Regierungsnetz geistern »Cyberrussen« durch hiesige Medien. Gespräch mit Matthias Monroy

Kristian Stemmler

Das Stichwort »russische Hacker« sorgt regelmäßig für Medienhysterie. Diesmal die Nachricht, ebensolche hätten das als sicher geltende Regierungsnetz IVBB angegriffen und beim Auswärtigen Amt gezielt nach Informationen über die deutsche Ostpolitik gesucht. Was steckt dahinter?

Solange das Bundesinnenministerium dazu keine Details liefert, lässt sich das nicht beurteilen. Es heißt, dass in Ministerien auf präparierte Links geklickt wurde, wodurch ein Schadprogramm geladen wurde. Den Mitarbeitern waren dazu maßgeschneiderte Mails geschickt worden, die ihnen unverdächtig schienen oder die sie sogar erwartet haben. Das könnte bedeuten, dass die Zielpersonen zuvor in »sozialen Netzwerken« beobachtet worden sind. Anschließend hätten sich die Angreifer weiter vorgearbeitet. Wie tief dabei eingedrungen wurde und welche Daten abflossen, ist derzeit spekulativ.

Wieso wird die Sache jetzt öffentlich, obwohl sie wohl schon im Dezember entdeckt wurde?

Genau das lässt ...

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