28.02.2018 / Schwerpunkt / Seite 3

Rückzugsraum für Islamisten

Aus den östlichen Vororten von Damaskus heraus führen Dschihadisten unter den Augen des Westens Krieg gegen die syrische Regierung

Karin Leukefeld

Am Montag haben die EU-Außenminister darüber beraten, wie sie der notleidenden Bevölkerung in Syrien helfen könnten. Ein Ende der Sanktionen, mit denen die EU Wiederaufbau, humanitäre Hilfe und Wirtschaft in Syrien stranguliert, stand nicht auf der Tagesordnung. »Wir werden helfen, aber wir können auch Bedingungen stellen«, brachte der Vorsitzende der konservativen EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber, den Ansatz der Europäischen Union auf den Punkt. Das Land sei »kriegsmüde und braucht dringend einen Wiederaufbau. Das könnte der Hebel sein«, sagte Weber am Montag der Rheinischen Post. Das meiste Geld für den Wiederaufbau werde aus Europa kommen, heißt es in Brüssel. Damit soll Druck auf die Regierung in Damaskus und ihre Verbündeten ausgeübt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident Emmanuel Macron hatten bereits am Sonntag den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, »maximalen Druck« auf die syrische Regieru...

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