27.02.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Tarifverhandlungen gestartet

Öffentlicher Dienst: Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn

Am Montag hat in Potsdam die erste Runde der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst begonnen. Dabei geht es um die künftige Entlohnung für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Noch vor Beginn der Gespräche wollten die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund (DBB-Tarifunion) mit Protestaktionen in der brandenburgischen Landeshauptstadt ihren Forderungen Nachdruck verleihen. Verdi, der DBB, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordern eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und das für die Bundesbeschäftigten zuständige Innenministerium haben die Lohnforderungen bereits als »unbezahlbar« zurückgewiesen.

Die VKA malte gar das Schreckgespenst möglicher Arbeitsplatzverluste im öffentlichen Dienst an die Wand und drohte implizit mit weiterem Outsourcing. VKA-Präsident T...

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