27.02.2018 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Briefe bleiben liegen

Nach Warnstreiks bei der Deutsche Post AG könnte es am Mittwoch zu einem Tarifabschluss kommen. Manager verweigern sich linearer Lohnerhöhung

Gudrun Giese

Bis auf Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern gab es Warnstreiks in allen Bundesländern. Die Beschäftigten der Post AG haben am vergangenen Donnerstag und Freitag die Forderung nach einer sechsprozentigen Entgelterhöhung in der laufenden Tarifrunde eindrucksvoll bekräftigt. Am gestrigen Montag und heutigen Dienstag werden die Verhandlungen für die rund 130.000 nach Tarif beschäftigten Postler in Much bei Bonn in der bereits vierten Runde fortgesetzt.

»Die von der Post AG angedachte Nullrunde für dieses Jahr ist für uns vollkommen inakzeptabel«, hatte Andrea Kocsis, stellvertretende Verdi-Vorsitzende und Verhandlungsführerin für die Beschäftigten, zu Beginn der Warnstreiks erklärt. Bei den Gesprächen vom 19. und 20. Februar hätten die Unternehmer es rundheraus abgelehnt, für 2018 eine lineare Entgelterhöhung zu vereinbaren. Offensichtlich sei stärkerer Druck nötig, um die Post AG zu ernsthaften Verhandlungen zu bewegen. Andrea Kocsis fasste die Lage zusammen:...

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