27.02.2018 / Titel / Seite 1

Tournee im Hinterhof

EU-Kommissionspräsident Juncker und sein Erweiterungskommissar Hahn besuchen Länder des Balkans

Roland Zschächner

Großer Bahnhof in Belgrad. Im Schneegestöber sind am Montag der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, und der EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn gelandet. Auf dem Programm standen Treffen mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und Premierministerin Ana Brnabic. Juncker und Hahn sind zur Zeit auf Visite im Hinterhof der EU, der im Jargon der Brüsseler Bürokraten »Westbalkan« genannt wird.

Die Handlungsreisenden im Auftrag Konzerneuropas sind auf Verkaufstour. Doch mehr als Beitrittsverhandlungen in unbestimmter Zukunft haben sie nicht anzubieten, obwohl es ihnen darum geht, die besuchten Regierungen von anderen Partnern loszueisen – namentlich den USA und Russland.

Die Reise der hochrangigen EU-Politiker begann bereits am Sonntag im mazedonischen Skopje, anschließend ging es weiter nach Tirana. Nach Belgrad stehen die montenegrinische Hauptstadt Podgorica sowie am Mittwoch Sarajevo und Pristina auf dem Programm.

Washingto...

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