26.02.2018 / Ausland / Seite 2

Gemeinsam gegen Rassismus

Großdemonstrationen in 120 Städten Italiens: Rückkehr der Rechten verhindern. Polizei attackiert Antifaschisten

Gerhard Feldbauer

Eine Woche vor den Parlamentswahlen am 4. März haben in Italien am Sonnabend Zehntausende Menschen an Kundgebungen teilgenommen, um gegen einen möglichen Wahlsieg der von Forza-Italia-Chef Silvio Berlusconi, Lega-Führer Matteo Salvini und Giorgia Meloni, der Chefin der Fratelli d’Italia (FdI), geführten ultrarechten Allianz zu protestieren. Zehntausende gingen in etwa 120 weiteren Städten auf die Straße, darunter in Mailand, Turin, Brescia, Pisa, Bologna und Palermo. Aus Rom meldete die Nachrichtenagentur ANSA mehr als 100.000 Teilnehmer. Dort folgte dem breiten Banner »Keinen Faschismus, keinen Rassismus« ein langer Zug von der Piazza della Repubblica zur Piazza del Popolo. »Wir verteidigen die Werte der Verfassung und der Freiheit gegen alle Faschisten«, hieß es aus den Lautsprechern. Viele Demonstranten erhoben aber auch schärfere Forderungen: Die faschistischen Organisationen müssten...

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