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19.02.2018 / Ansichten / Seite 8

Man plant Massenmord

Münchner »Sicherheitskonferenz« beendet

Arnold Schölzel

Unter den besonders hofierten Teilnehmern der diesjährigen Münchner »Sicherheitskonferenz« waren ungefähr ebenso viele Kriegsverbrecher und Aufrüstungsfreaks wie in den Vorjahren. Die Veranstaltung ist ihre Strategieberatung, man trug sich gegenseitig, von der deutschen »Verteidigungs«ministerin Ursula von der Leyen bis zum Abgesandten der Trump-Administration, dem Nationalen Sicherheitsberater Herbert R. McMaster, die Planungen für Massenmord vor. Besonnene Worte aus Russland oder China, die in München auch zu hören waren, schaffen es kaum in die hiesigen Qualitätsmedien, die Vertreter Afrikas, die ebenfalls auftraten, wurden nicht erwähnt. Sigmar Gabriel machte PR für sich. Benjamin Netanjahu erschien mit einem Drohnentrümmerteil. 2012 hatte er schon einen Karton mit aufgemalter Atombombe in die UN-Generalversammlung geschleppt, um zu »beweisen«, dass der Iran ab 2013 über eine echte verfügen werde. Die deutsche Bundeskanzlerin erschie...

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