17.02.2018 / Wochenendbeilage / Seite 4 (Beilage)

Fest verwurzelter Widerstand

Seit Jahren kämpfen Umweltaktivisten im Hambacher Forst gegen die Rodung des Waldes

Hubert Perschke

Er zählte einst zu Europas großen Mischwäldern, seit 1978 ist er im Besitz des Energiekonzerns RWE. Dem 12.000 Jahre alten Hambacher Forst, auch Bürgewald genannt, bekommt das schlecht. Jahr für Jahr werden riesige Flächen gerodet, um an die darunter liegende Braunkohle zu gelangen. War er ursprünglich 5.500 Hektar groß, sind heute gerade noch 800 Hektar übrig. Die Bäume sterben, damit in den Kraftwerken an der Kölner Peripherie Kohle klimaschädlich zur Stromerzeugung verbrannt werden kann.

In wenigen Jahren könnte der Wald dem Tagebau Hambach, der die nordrhein-westfälischen Gemeinden und Kreise Niederzier, Elsdorf, Düren und Rhein-Erft berührt, vollständig gewichen sein. Doch...

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