17.02.2018 / Thema / Seite 12

Fit für den Krieg

Die NATO-Staaten rüsten kräftig auf, nicht zuletzt die Bundesrepublik – sie sieht sich als Führungsmacht. Der Feind steht im Osten und heißt Russland

Jörg Kronauer

Der NATO-Generalsekretär konnte Fortschritte vermelden. Immerhin acht der 29 Mitgliedsstaaten hätten das Ziel, mindestens zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für das Militär auszugeben, in diesem Jahr bereits erfüllt, teilte Jens Stoltenberg am Mittwoch beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel offiziell mit. Setze sich die Entwicklung fort, dann könne man bis 2024 mit wenigstens 15 wie gewünscht aufrüstenden NATO-Staaten rechnen. »Wir bewegen uns in die richtige Richtung«, lobte der Generalsekretär. Gerade erst hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mitgeteilt, er werde den Militärhaushalt seines Landes in diesem Jahr um 1,8 Milliarden Euro auf 34,2 Milliarden erhöhen, dann in ähnlicher Größenordnung fortfahren und ab 2023 noch einmal zulegen, um 2025 das NATO-Ziel offiziell zu erreichen. Das kleine Litauen hatte seinen Wehretat von 322 Millionen Euro im Jahr 2014 bereits auf 873 Millionen aufgestockt und damit fast verdreifacht. U...

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