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17.02.2018 / Feuilleton / Seite 11

Wie politisch war das?

Die Form sprengt die Form: Das Kurzfilmprogramm »1968 – Rote Fahnen für alle«

Christof Meueler

Das berühmte Jahr der Revolution, die niemals eine wurde: 1968. Die Berlinale kümmert sich auch darum, zum 50. Jahrestag. Mit dem zirka dreistündigen Kurzfilmprogramm »1968 – Rote Fahnen für alle«. Es ist weniger politisch als ästhetisch ausgerichtet, was durchaus konsequent ist, weil die filmische Innovation damals im Vordergrund stand – nicht zuletzt auch aus dem Grund, weil viele Filmer Autodidakten waren. Antikapitalismus war sowieso Konsens, da musste man nicht drüber reden. Tat man es doch, gab es oft Streit, weil man sich gegenseitig vorwarf, die Lage nicht zu peilen. Aus diesem Grund spaltete sich die 1968 gegründete Hamburger Filmmacher Cooperative, bundesweit die erste ihrer Art, schon wieder 1971.

Dabei hatte Helmut Herbst deren Programm in einem Fanzine vorher so umrissen: »1. Filme mit einem hohen Anteil an Innovation, die von den traditionellen Gewohnheiten des Filmkonsums benachteiligt werden. 2. Politische Filme, die wegen ihrer Systemkrit...

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