Der Schwarze Kanal: »Verkommen«
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17.02.2018 / Inland / Seite 8

»Die Hälfte der Betriebsräte bei Nordsee wäre weg«

Fastfoodkette versucht, die Wahl der betrieblichen Interessenvertretung zu behindern. Ein Gespräch mit Christoph Schink

Johannes Supe

Bis Mai werden in der Bundesrepublik etwa 180.000 Betriebsräte neu bestimmt, auch bei der Fastfoodkette Nordsee stehen nun Wahlen an. Doch der Konzern macht es seinen Beschäftigten nicht leicht, eine Interessenvertretung aufzustellen. Ihre Gewerkschaft, die NGG, spricht gar von »massiven Verstößen« gegen das Arbeitsrecht. Was ist da los?

Bei Nordsee sind viele Filialleiterinnen und Filialleiter zugleich als Betriebsräte aktiv. Das mag zunächst komisch klingen, wenn Personen in Führungsverantwortung in der Interessenvertretung sind. Doch diese Kultur besteht schon lange, viele der Kollegen sind auch Mitglied der NGG und leisten eine wirklich gute Arbeit im Betriebsrat. Nun hat sich Nordsee einen Trick einfallen lassen, um sie loszuwerden: Die Filialleiter wurden zu leitenden Angestellten umdeklariert. Laut dem Betriebsverfassungsgesetz dürfen diese Beschäftigten nicht bei der Betriebsratswahl antreten.

Laut Betriebsverfassungsgesetz müssen verschiedene Kri...

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