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17.02.2018 / Ausland / Seite 6

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Südafrikas neuer Präsident Ramaphosa muss sich zwischen Arbeitern und Unternehmern entscheiden

Georges Hallermayer

Cyril Ramaphosa ist seit Donnerstag neuer Präsident Südafrikas, nachdem der regierende African National Congress (ANC) den bisherigen Staatschef Jacob Zuma zum Rücktritt gezwungen hatte. Nun wird sich entscheiden, ob es der Allianz aus ANC, Gewerkschaftsdachverband Cosatu und Südafrikanischer Kommunistischer Partei (SACP) ernst damit ist, den bestimmenden Einfluss von Großunternehmen auf die Regierungsgeschäfte, das »State Capture«, zurückzudrängen. Befürchtet wird jedoch, dass trotz der Empörung über die Beziehungen Zumas zum korrupten Unternehmerclan Gupta die unsauberen Geschäfte seiner Seilschaften wirklich grundsätzlich aufgearbeitet werden. Oder soll die Aufregung von einer »Arbeitsmarktreform« ablenken, die die Regierung ins Parlament eingebracht hat?

Der Antrag der Regierung ist mit der Einführung eines Mindestlohngesetzes (National Minimum Wage Bill) ummantelt. Im Kern geht es aber um Änderungen des Gesetzes über die grundlegenden Arbeitsbedingun...

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