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17.02.2018 / Inland / Seite 5

Automanager in den Knast

Kommission der Bundesregierung empfiehlt: Dreckige Dieselautos auf Staatskosten nachrüsten. Verkehrsclub fordert Konsequenzen für Konzerne

Wolfgang Pomrehn

Die mit unzureichender Abgasreinigung fahrenden Diesel-Pkw könnten jetzt auf Kosten des Steuerzahlers nachgerüstet werden. Diesen Vorschlag hat nach Informationen der Süddeutschen Zeitung die Arbeitsgruppe »Technische Nachrüstung« unterbreitet, die die Bundesregierung im Dieselskandal berät. Empfehlungen dieser Kommission sollen laut Koalitionsvertrag in Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung in den Städten einfließen.

Hintergrund ist die Überschreitung der seit 2010 geltenden Grenzwerte für Stickoxide in mehreren Dutzend deutschen Städten. Die Schadstoffe stammen nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) zu 71 Prozent aus dem Auspuff von Diesel-Pkw. Diese wiederum sollten längst sauberer sein. Allerdings haben verschiedene Hersteller, darunter VW und Daimler, in den letzten Jahren zahlreiche Modelle verkauft, die die vorgeschriebenen Abgasnormen nicht einhalten. Mit Betrugssoftware wurde dafür gesorgt, dass die Abgaswerte auf den Prüfständen stimmten, aber...

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